Was mich zu dem machte, was ich heute bin

dieses Foto zeigt Ulrike Deutsch

In meinen jungen Jahren war ich schüchtern, und in der ein oder anderen Situation ließ ich mich auch leicht verunsichern. Das wurde in meinem damaligen beruflichen Bereich ausgenutzt und führte zu Übergriffen in Form von – Mobbing, Überschreiten meiner persönlichen Distanzzone und Ausnutzung meiner Gutmütigkeit.

Da ich zudem introvertiert bin, schöpfe ich hauptsächlich meine Kraft aus mir selbst. Doch wird man von außen “klein gemacht”, hat man nicht mehr genug eigene Reserven zum Ausgleich. Dieser Stress von innerer Zerrissenheit und die psychische Belastung führte schließlich zu organischen Erkrankungen. Heute spricht man von – psychsomatischen – Erkrankungen. Das war der Zeitpunkt, wo ich die Reißleine zog und wußte, jetzt muss sich was ändern.

Neben der notwendigen medizinischen Behandlung und dem Aufbau von Selbstvertrauen und innerer Stärke, suchte ich nach alternativen Heilbehandlungen um den Genesungsprozess zu unterstützen. Zu der Zeit wurde über diese Methoden noch nicht so viel gesprochen, und da ich mich hauptsächlich mit der Schulmedizin beschäftigte, hatte ich viele Fragezeichen. Ich holte mir Tipps und Ratschläge aus dem Freundes- und Bekanntenkreis und in Bibliotheken. Was wurde bei ….. schon mal angewandt und wie war das Resultat. Ich fand die Erfahrungen und Literaturhinweise so toll, das ich mich spontan für autogenes Training und Hatha-Yoga (heute gibt es mehr Yoga-Varianten – die mir eher liegen) entschied. Doch so richtig überzeugt war ich nicht und eine wirkliche Veränderung konnte ich auch nicht erkennen. Zum damaligen Zeitpunkt waren das nicht die richtigen Methoden für mich.

Ich suchte weiter, experimentierte und stellte dabei fest, dass die Methode zu mir passen musste. Gerade bei alternativen Heilbehandlungen sollten die Methoden gewählt werden, die dem Körper entsprechen (physiologisch und anatomisch) und sich an der Persönlichkeit, den Eigenschaften und der Einstellung orientieren und die zur aktuellen Situation passen. Denn heute kann ich z. B. gut in bestimmten Situationen autogenes Training nutzen und es geht mir gut damit.

Seit dem ich die zu mir passenden Methoden kenne, kann ich Beschwerden oft schon im Ansatz verbessern, ich bin weniger krankheitsanfällig und es gibt mir das positive Gefühl und die Sicherheit, dass ich immer selbst etwas für mich tun kann, damit es mir gut geht.

 

Denn ich bin mir das wert!

 


dieses Foto zeigt Ulrike DeutschAus- und Weiterbildungen

  • Examinierte Krankenschwester
  • Heilpraktikerausbildung
  • Psychologische Beraterin (IAPP)
  • Qualitätsbeauftragte und interne Qualitätsauditorin im Gesundheitswesen
  • Fachfrau für Ernährungs- und Gewichtsmanagement (IHK)
  • Studium Psychologie (FUH)
  • Seminarleiterin für progressive Muskelentspannung nach Jacobsen
  • Lösungsfokussierte Kurztherapie nach de Shazer
  • Kommunikation und Konfliktlösung im Berufsleben
  • Gesprächsführung nach Rogers
  • Pharmazeutisch-Kaufmännische Ausbildung