Lavendel

dieses Foto zeigt LavendelLavendel

Lat. Name Lavandula officinalis

Erntezeit ist von Juni – September

 

Wenn ich an Lavendel denke, habe ich als erstes den angenehmen intensiven Duft in der Nase und denke an Urlaub und Mittelmeer. Das ist wahrscheinlich der Grund warum er in der Antike nur zur Parfümierung von Waschwasser und als Badezusatz genutzt wurde. Daher kommt wohl auch sein Name denn im Lateinischen ist lavare = waschen. Erst im Mittelalter, u. a. in Texten von Hildegard von Bingen, wurde er erstmals als Heilkraut beschrieben.

Doch nicht nur der Duft, auch der schöne Lilaton beeindruckt. Hat man Lavendel im Garten oder auf dem Balkon dann gibt es dort immer ein geschäftiges Summen und Brummen, denn Hummeln und Bienen lieben ihn auch und werden von Duft und Farbe angezogen.

Er ist nicht nur schön anzuschauen, seine Blüten sind als Gewürz- und Heilkraut vielfältig verwendbar.

Wirkungen

Lavendelblüten wirken beruhigend und entspannend auf unser Zentralnervensystem. Sie können eingesetzt werden bei Unruhe, nervöser Erschöpfung und Schlafstörungen. Da sie auch etwas entkrampfend sind, kann man sie unterstützend bei Migräne, Reizmagen und nervösen Darmbeschwerden einsetzen. dieses Foto zeigt eine Apothekerflasche mit Öl

 

Der ätherische Ölauszug zum Einreiben in die Haut hilft gegen muskuläre Verspannungen oder auch rheumatische Beschwerden. Die antimykotische (gegen Pilze) und antimikrobielle (gegen Bakterien) Wirkung kann man sich bei diversen Hauterkrankungen und oberflächlichen Wunden zu nutze machen.

 

Verwendung in der Küche

Ganz frische Lavendelblüten kann man gering dosiert in Salat, Fisch-, Geflügel- Lammgerichten oder auch Ratatouille geben. Desserts wie Eis oder Pudding erhalten durch Lavendel das gewisse Extra.

dieses Foto zeigt Tee mit Lavendel-Zitrone-Honig

Verwendung als Heilkraut

Tee – 2 Tassen zum besseren Einschlafen (2 TL Lavendelblüten, 2 TL getrocknete Baldrianwurzel mit 150 ml heißem Wasser aufgießen; zugedeckt 5 Minuten ziehen lassen, abseihen. Daraus macht man dann 2 Tassen Tee herstellen, in dem man mit heißem Wasser auffüllt).

Duftkissen – Frische Lavendelblüten in ein Stoffsäckchen geben. Man kann es z. B. unter das Kopfkissen legen (wirkt beruhigend, bessere Schlafqualität) oder im Haus, wo immer man es mag, aufhängen oder hinlegen.

Badezusatz – Ein schönes Vollbad mit Lavendelbadezusatz ist eine Wohltat.

Auch wenn Lavendel keine bekannten Nebenwirkungen hat, sollte man ihn in Maßen nutzen und auch nicht als Dauergabe.

 

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Ihre

Ulrike Deutsch


Autorin

Ulrike Deutsch Gesundheitsberaterin

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